CD-Rezension in der NZZ: Tonträger
Neue Zeitschrift für Musik von Yvonne Petitpierre; 01.03.2026
Klarinettist geht in Resonanz mit Weltliteratur
Rezension im Wiesbadener Kurier, 2. Juni 2022
"Mozart, Messiaen und Klezmer"
Interview mit Jaan Bossier in der FAZ vom 08.08.2020
Ferner:
"Ich lerne am meisten durch Zuhören - hört genau zu und lasst eure innere Stimme singen" - Der inneren Stimme nach - ein Beitrag über Jaan Bossier in der FAZ vom 16.01. 2019 (der ganze Artikel)
„Den überaus virtuosen Schluss“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals in Pronstorf „besorgte das Quartett des belgischen Klarinettisten Jaan Bossier. Klezmenco nennen die Musiker ihr Programm, in dem sie die gleichermaßen seelenvollen Musikstile Klezmer und Flamenco miteinander verbinden. Zwar steht dabei die Klarinette im Vordergrund, doch auch Laurent Weibel (Geige), Gwen Cresens (Akkordeon) und Axel Ruge (Kontrabass) bekamen zum Finale in Pronstorf reichlich Gelegenheit für Soli.“ (Lübecker Nachrichten, 23.07.2019) (der ganze Artikel)
"Mit seinem eigenen musikalischen Kommentar will Bossier keinen hochtrabenden historischen Hintergrund zeichnen, sondern eher zeigen, "dass es vielleicht überhaupt keine Heimat mehr gibt, dass wir alle immer unterwegs sind, immer suchend".
"Man kann die CD (KLEZMENCO s.u.) auch ganz einfach so als Folklore oder Weltmusik hören, die dann aber umso interessanter wird, je bewusster man sie wahrnimmt. Trotzdem behält sie das Organisch-Musikantische und den Gesamteindruck intuitiver Folgerichtigkeit."
"Kaum noch wahrnehmbarer Hauch wechselte eruptiv zu überbordender Klangfülle; Elegie schlug unvermittelt um in Freudentaumel; wiegender Klagegesang aus Elend und Hoffnungslosigkeit verwandelte
sich durch das straffe Pulsieren eines resoluten Bassklarinetten-Fortissimos in Zuversicht und schier unendliche Glückseligkeit. “ (Weser Kurier, 14.09.2017)
"With his artistic virtuosity and the temperament of a trapeze artist, clarinettist Jaan Bossier intoxicated his listeners." (Corriere di Siena 16.03.2014, Attilio Botarelli)
Jaan Bossier spielte (…) verschiedene Klarinetten und entlockte diesen rasante Läufe, Seufzer, Schluchzen, Klagen und manchmal auch leise Töne am Rande des Hörbaren – welch faszinierende Beherrschung des Instruments.“ (Wiesbadener Kurier, 14.9.2017)
"Technische Brillanz und feinfühlige Darbietung überzeugten gleichermaßen. Da ließ Frontman Bossier in sprühenden Improvisationen die Klarinette juchzen, singen, weinen, hin und wieder schnarren, knarzen oder glissandierend große Intervalle überbrucken; da sorgten Bratschist Florian Peelman, Kontrabassist Axel Ruge und Akkordeonist Gwen Cresens fur klangvolle, optimal austarierte melodiöse und rhythmische Strukturen von mitreißendem Drive." (Weser Kurier, 14.09.2017)
„Beeindruckend ist, wie vital und auf das Publikum offensiv zuspielend" hier musiziert wird "und dass die Musiker dabei die zahlreichen Tempo- und Ausdruckswechsel stets als absolute Einheit meistern.“ (Landshuter Zeitung, 26.11.2015)
„Mild wie ein tröstender Bruder.“ (Landshuter Zeitung, 26.11.2015)
"Ein außergewöhnlicher, Grenzen überschreitender Musikabend, der immer wieder minutenlangen Beifall hervorrief." (Wiesbadener Tagblatt, 24.11.2015)
With his artistic viruosity and the temperament of a trapeze artist, clarinettist Jaan Bossier intoxicated his listeners." (Corriere di Siena, 16.03.2015)
"What a tour! On the road for one week with a few people that lost all borders and limits, on stage or back stage or no stage… Musically speaking, this was a project that I had dreamt of for a long time. Somehow it represented everything I am. I could not just play in the orchestra, or just teach, or just play klezmer. My system needs everything, I am no prisoner of one style in particular. In the end, music is music!"